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UNOs | umding+ortsam  experimentiert in künstlerischen Arbeiten mit der Komplexität der Stadt im Wandel. Relationale Objekte und Installationen begegnen dem, was zwischen uns Menschen, Dingen, Orten als innere Vielheit symbolisch medialisiert, intersubjektiv wahrgenommen und gestaltend neuverhandelt werden kann. Die Aktion ist die Improvisationsform und behandelt Raum unmittelbar und mittendrin als offenen Ort in einer Gleichzeitigkeit von Verschiedenem und als durchlässiges Medium, durch das sich soziale Beziehungen entfalten können.

 

Was soll ´s?
Diese Frage nicht als enttäuschte und entmutigte Abfindung mit einer Situation verstehen sondern als Aufforderung zur Suche nach anderen und neuen Möglichkeiten begreifen / durch dieses andere Verstehen damit auch den gewohnten Weg verlassen und sich auf unbekanntes Terrain begeben wo viele Geschichten für uns noch nicht geschrieben sind / statt mit den Geschichten zu leben die uns nicht gefallen / diesen Weg bei uns beginnen und mit den Dingen gehen die uns umgeben / die vorliegenden Tatsachen als ein aus beweglichen Teilen gebautes System sehen / beginnen diese zu begreifen, zu bearbeiten und im direkten Tun, im Machen, als wildes Denken im Tun zu bewegen / damit auch die Tatsachen ein Stück weit verschieben /

 

Wir nehmen und verknüpfen was da ist zur undefinierten Neuorganisation des Vorhandenen.
Mit Objekten, Installationen und experimentellen Arbeiten im öffentlichen Raum, die abhängig sind von den alltäglichen Interaktionen wollen wir einen direkten und involvierten Blick auf die jeweiligen Dinge, Orte und auf ihre strukturelle, intersubjektiv wahrgenommene und symbolisch medialisierte Diversität hin einnehmen. Wir streben nach einem künstlerischen Erkenntnisvermögen, das sich gegen das Wirkungs- und Wissensdiktat stellt und stattdessen nach dem Unmöglichen und Unerklärbaren sucht; Es entstehen Mediationen, die als Verbindung zwischen den einzelnen Vorstellungs- und sozial konstruierten Realwelten operieren; die als Kommunikationsräume dienen um die unterschiedlich konstruierten Wirklichkeiten- und Wahrheiten gleichzeitig als individuelle Wahrnehmungsquelle und Zukunftsperspektive zu testen.

 

 

Rainer Steurer (*1976, Wien) DI Architektur (TU-Wien), studierte Industrial Design (Univ. f. Angewandte Kunst), war freiberuflich tätig im Architekturbüro Köb&Pollak und in Design-Build- Kunstprojekten bei Fattinger-Orso-Rieper.

Theresa Schütz (*1983, Wien) DI Architektur (TU-Wien), ist Stipendiatin für Baukunst der Jungen Akademie der Künste – Berlin, war Univ.-Ass. am ifoer – Fachbereich Örtliche Raumplanung (2010-2014), forschte mit SKuOR zur „Politik öffentlicher Räume“ (2011-2013) und „Designing Places of Emancipation?“(2014).

Zusammen sind sie Mitbegründer des CIT-Collectives; der Gehsteig-Guerrillleros und engagieren sich im Kunstverein So-wie-so!

Im Juni 2015 initiierten sie das T/abor – Taborstraße 51/3,  1020 Wien. Das T/abor ist ein offenes Labor für andere Umgangsformen mit Ressourcen im urbanen Alltag, fördert transdisziplinäres Zusammenarbeiten, entwickelt, experimentiert und macht multiple Projekte mit gesellschaftspolitischem Engagement und einer Fantasie für die Welten, die in und hinter den Dingen liegen.

 

 

 

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