Dreams take over!

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Suchbewegungen um einen beweglichen Sammelpunkt

Dreams-take-Over reflektiert in urbanen Bewegungen die Verschiebungen der neoliberalen Stadt infolge zunehmender Privatisierung und Kontrolle über die Zugänge zu den zentralen Quellen urbaner Produktion. Als Initiative für urban Commons sind wir auf der Suche nach Ausgangspunkten, die für eine Kultur für urban Commons gelten können. Unsere Wünsche erscheinen als Gemengelage, die durch ein Zusammenwirken der vielen Handlungsweisen generiert werden und zu einem vielseitigen Ausdruck konzentrieren, der die essentielle produktive Kraft und Quelle einer Stadt(-Gesellschaft) des 21. Jhdts. ausmacht. Stadt wird so auch eine Teilhabe an etwas, das durch Interaktion, Kommunikation, Kooperation, Teilhabe und kollektiver Kreativität entsteht. In diesem sozialen Prozess liegen die Voraussetzungen des urban Common(ning). Ein interaktives Performance-Projekt will dies simulieren. Wie ein von hinten aufgezäumtes Pferdegespann setzt sich ein Menschenschwarm, dem eine vorweg-fahrende Treppe vorgespannt ist, in Bewegung. Gleich einer Prozession wird das von einer Mauer umschlossene Wunschareal Leopoldau umrundet. Die Bewegung wird durch Ziehen an dünnen Fäden kontrolliert. Zieht eine Person allein ändert sich nichts, oder der Faden reißt; ziehen viele kommt es zum Stillstand, ein Standpunkt kann eingenommen werden und ein Blick über die Mauer vom Treppenpodest gelingt. Im kollektiven Dérive wird das Verborgene, Vergessene und Verschlossene erkundet um die vorbestimmte Zukunft als “Stadtteil Neu Leopoldau” durch körperliche De-Platzierungen zu umgehen.

 

13-10-2013 DREAMS TAKE OVER – Interaktives Performance-Projekt und kollektives Dérive mit CIT Collective im Rahmen des urbanize Festivals in Leopoldau, Wien.

LINK: urbanize – Festival für urbane Erkundungen, dérive – Zeitschrift für kritische Stadtforschung