future horizon

Simulationsraum der Zukunftsgesellschaft

Das performative Diskurslabor ist ein Abriss über die Möglichkeiten des kollektiven Körpers und die Rolle des zukünftigen Individuums.

Der seit 2012 stattfindende transdisziplinäre Austausch zwischen Kunst und Theorie, politischem Aktivismus und Performance, Diskurs und künstlerischer Umsetzung und Menschen lässt Arbeiten aus dieser Zeitspanne aufeinander treffen, um ausgehend von den aktuellen Weltkrisenszenarien, politischen Destabilisierungsprozessen und ökologischen Katastrophen den stattfindenden globalen Umwälzungsprozess als Entwicklung der Zukunft zu lesen. (Quelle und künstlerische Leitung Thomas Jelinek)

input @ soirée fractal future

input @ soirée fractal future

 

Als Mitglied des Communitiyprojekts future horizon bin ich Mentorin und Kuratorin für freiwillige und externe künstlerische Beiträge im Diskurslabor und gleichzeitig als universitäre Mitarbeiterin der TU-Wien für Studierende des future.lab – ein transdisziplinäre Labor zu Zukunftsfragen in Architektur, Stadtplanung und Raumplanung – für ihr konstruktives Andocken an das partizipative Theaterprojekt da. Future Horizon bietet eine Versuchsstätte und Präsentations-Plattform für zwei ausgewählte Studierendenprojekte, die alternative und neue urbane Gesellschaftsmodelle der Öffentlichkeit vorstellen und dafür angebrachte Planungsmethoden thematisieren wollen: Was muss geschehen damit wir politisch handeln? Wie gelingt ein mutiger Schritt aus der eigenen Komfortzone? Was wäre, wenn statt dem Brutto-Inlands-Produkt unser Wohlstand im Glück der Allgemeinheit gemessen würde?

Theresa_FL

future.lab 13 im mobilen Stadtlabor der TU-Wien

 

Parallel dazu wird mit Studierenden des Masterstudiengangs Social Design der Universität für Angewandte  Kunst Wien in diesem  Rahmen ein fiktiver Planungsprozess für den Simulationsraum der Zukunftsgesellschaft entwickelt. Wir spielen Entscheiden. Gespielt wird um die Zukunft der Stadt. Das Ergebnis scheint frei von Erwartungshaltungen und offen für Aneignung doch der institutionelle Rahmen  für Entscheidungsfindungen und Aushandlungen ist in Anlehnung an gängige Verfahrensmodelle vorgegeben.

Planspiel mit Social Design

Planspiel mit Social Design Studenten

 

Es geht bei den Projekten der weniger darum durch das Einnehmen und In-Anspruch-Nehmen von leeren Figuren durch zufällige MitspielerInnen zu testen,  ob und wie weit jeder seine Rolle verlässt, neu definiert und unterschiedliche  Wirkungsmacht in einem fixen Rahmen ausspielen kann, will und muss. Es soll vielmehr deutlich werden, dass es das Spiel – der Simulationsraum an sich ist, der neu organisiert werden muss um sich in die städtische Zukunftsgesellschaft zu spielen.

 

01-03-2014 FUTURE HORIZON - Coachig der Studierendenprojekte des future.labs 13 der Architektur und Raumplanung TU-Wien, kooperative Aktionsforschung mit Studierenden des Masterstudiengangs Social Design der Universität für Angewandte Kunst, im Rahmen von soirée fractal future, im Museumsquartier Wien

LINK: FUTURE HORIZON soirée fractal future – nomad-theatre

LINK: future lab | TU-Wien