urbani7e – Stadt der Vielen

Raumprogramm und Festivalarchitektur für urbanize 2016  internationales Festival für urbane Erkundungen

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Fotos Umzug: esel.at, Fotos Eröffnung Gschwandner: Robert Stadlbauer, Foto Open Space: dérive

 

Dieses Jahr fand die Festivalzentrale als Zwischennutzung im Etablissenment Gschwandner sein Zuhause. Wie auch beim letzten mal war es uns wichtig, die Gestaltung möglichst ressourcenschonend zu realisieren. So ermöglichte eine Kooperation mit EOOS die Möblierung durch Zwischennutzung von Social Furniture Elementen die eine Antwort auf die Bedürfnisse von Geflüchteten in Notunterkünften stellen und andererseits durch bewusste Öffentlichmachung der Baupläne dazu ermächtigen diese selbst herzustellen. Der Umzugskarton, das zweite Gestaltungselement, verweist einerseits auf Konsequenzen von Gentrifizierung oder der Stadt als Anlageobjekt und den damit verbundenen Verdrängungsmechanismen und Schicksalen aber auch auf die zunehmende Abkehr vom Sesshaftwerden der jüngeren Generationen. Durch den Umzug zweier Fachbereiche an der Technischen Universität wurde eine große Menge dieser Kartons verfügbar. Sie wurden so Bestandteil des Eröffnungsumzugs und in weiterer Folge auch für die Gestaltung der Räumlichkeiten eingesetzt und schließlich nach Festivalende wieder an die Universität zur weiteren Verwendung zurückgegeben. Die speziell für die Open Space Konferenz angefertigten Tribünenelemente des mobilen Parlaments fanden bei Moë in der Thelemanngasse und in der Flüchtlingsnotunterkunft Nordwestbahnstrasse eine weitere Verwendung und die STADT DER VIELEN Buchstaben sind zu dérive in die Mayergasse gezogen.

12-10 – 16-10-2016 urbani7e – STADT DER VIELEN -
 internationales Festival für urbane Erkundungen, Wien.

LINK: urbanize